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Grönland ist höher als Alaska

Unterwegs auf der Schwentine und den Seen rund um Malente

Nach einer langen, staureichen Anreise erreichten neun Kanutinnen und Kanuten pünktlich um 20 Uhr den Campingplatz in Malente.
An den folgenden zwei Tagen entdeckten wir mit Begeisterung die installierten Rollenbahnen – sie machten das Umtragen der Boote deutlich leichter. Bei niedrigem Wasserstand mussten wir unsere Boote allerdings auch das ein oder andere Stück „Gassi führen“. Auf dem Plöner See sorgte eine kleine Herde Galloway-Rinder für erstaunte Blicke auf beiden Seiten.
Nach der erfolgreichen Umrundung des Kellersees belohnten wir uns mit einer ausgiebigen Pause an der „Seehütte“ – inklusive Matjesbrötchen und Knusperkuchen. Besser hätte die Stärkung kaum sein können.
Auch unsere Camping-Neulinge haben das Abenteuer Natur bestens gemeistert. Auf der Rückfahrt wurden bereits eifrig die Vor- und Nachteile verschiedenster Zelttypen diskutiert – Grönland oder Alaska? Die erfahrenen Camper standen den Neueinsteigern dabei mit Rat und Tat zur Seite.
Der Ausflug hat gezeigt: Es lohnt sich, mutig zu sein und Neues auszuprobieren. Gemeinsames Zelten erweitert den Erfahrungsschatz und macht einfach Spaß.
Wieder einmal wurde uns bewusst, wie schön die Holsteinische Schweiz ist. Mehr als 30 Kilometer auf klaren Seen und idyllischen, sich durch die Landschaft schlängelnden Schwentine haben uns alle begeistert. Manchmal war die Tour zwar anstrengend, doch die herrlich grüne Natur hat uns für jede Mühe belohnt. Daran konnte selbst die lange Heimreise mit ihren zahlreichen Staus nichts ändern.
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